New Work Order: Digital Natives

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Wie verändert sich Büroarbeit?  Wie verändert sich Kooperation? Welchen Einfluss haben digitale Kommunikationstechnologien? Und wie verändern sich die Anforderungen an den Arbeitsort „Büro“? Diese Fragen standen am Anfang einer Zusammenarbeit des Trendbüros und der Büroeinrichtungsbranche, vertreten durch den bso Verband Büro-, Sitz- und Objekt- möbel e. V. und die internationale Leitmesse für Büro & Objekt, ORGATEC.

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[1] Anteil der Millennials, die elektronische Kommunikation face to face und Telefon vorziehen
[2] Anteil der Millennials, die sagen, dass sie produktiver arbeiten, wenn sie Zugang zu der Technologie haben, die sie mögen
Die Workforce der digital Natives

Aufgewachsen in einer multioptionalen Welt ohne Grenzen, gewöhnt an globale Mobilität und ein hohes Wohlstandsniveau, technologieaffin und pragmatisch bringt eine neue Generation neue Wertvorstellungen in die Arbeitswelt.

Das Teilen von Information ist für die Digital Natives Alltag. Ihr wichtigstes Werkzeug sind die sozialen Netzwerke, in denen sie Gleichgesinnte oder Experten zur Beantwortung ihrer Fragen finden, Wissen und Meinungen austauschen, Termine verabreden und ihre Aktivitäten dokumentieren.

Firmenintern jedoch zieht die Möglichkeit der privaten Mediennutzung am Arbeitsplatz gewaltige Haftungsrisiken zulasten des Unternehmens nach sich. Hinzu kommt, dass bei der betrieblichen Nutzung der Social Software wesentliche effizienzsteigernde Vorteile, wie etwa die individuelle oder projektteambezogene Leistungsauswertung, gegen noch gängige Arbeitsschutzge setze oder gültige Richtlinien der Sozialpartner verstößt.

 

– Digital natives: bezeichnet typischerweise die zwischen 1980 und 2000 geborenen, die als erster Jahrgang mit digitalen Medien aufgewachsen sind und die Kommunikation über soziale Medien als Selbstverständlichkeit betrachten.

– Social software: der Einsatz von social-software-Aanwendungen ermöglicht es, die Prinzipien der Social-Media-Kommunikation in den Unternehmenskonzept zu übertragen. populäre Anwendungen sind:

– Weblogs / Blogs: das sind Webseiten, auf denen regelmäßig überwiegend Textbeiträge sowie Bilder und Videos publiziert werden. Sie sprechen für den Absender, für den der blog zwischen öffentlichem Tagebuch und Mitteilungssprachrohr variiert.

– Microblogs: eine Kurzform der blogs, in denen vor allem aktuelle Meldungen kommuniziert werden, die sich durch die Kürze der Information auszeichnen. die informationen werden dann in einem acti- vity-stream (s. u.) gebündelt.

– Activity-stream: bildet Tätigkeiten in einem chronologischen Verlauf von Einträgen ab. Eignet sich als Kollaborationsplattform für flexible oder lokal unabhängige Projektarbeit.

– Wikis: bezeichnen eine gemeinschaftlich erzeugte Wissenssammlung. Wikis verfolgen im vergleich zu blogs eine andere Zielsetzung: mehrere Nutzer erarbeiten in einem Wiki bestimmte Themen, indem das Fachwissen direkt auf der Website gemeinsam erstellt und bearbeitet wird.

– Social-Networking-Services ermöglichen ihren Nutzern die Darstellung der eigenen Person bspw. in Form eines Profils sowie die Vernetzung mit anderen Nutzern und die Verwaltung der Kontakte im Netzwerk.

Zur Studie “New Work Order”

www.buero-forum.de

 

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